Rückblick auf das erste Halbjahr 2010
Lachen mit den SAURAMPFA im Jänner
Leiden mit den Kindern von Bolivien mit P. Klaus Laireiter im Februar
Fasten im Alltag mit Irma Hillebrand im März
Erinnern an die Bomben auf Salzburg mit Dr. Erich Marx im März
Spazieren durch die Geschichte Bergheims im April.
Am Freitag, den 24.04.2010 spazierten 97 interessierte Bergheimerinnen und Bergheimer, geführt von Frau Mag. Monika Brunner-Gaurek, durch ihren Ort und tauchten in die Geschichte längst vergangener Tage ein. Der Erzählbogen spannte sich von den ersten Besiedlungen durch Kelten und Römer bis zur vor kurzem renovierten Kapelle und war so kurzweilig, dass die zweistündige Wanderung wie im Flug verging. Anschließend gab es eine Stärkung mit Würstl und Bier im Pfarrzentrum. Wegen des großen Erfolges ist an einen weiteren Spaziergang im Bergheimer Ortsgebiet gedacht!
Rückenschmerzen und Psyche mit Dr. Hagen Skibbe im Mai
Insgesamt haben wir mit unserem Angebot von Jänner bis Mai 397 Bergheimer erreicht. Wir danken allen für ihr Kommen und freuen uns schon auf viele "alte" (bitte bleibt uns auch weiter so treu!) und "neue" (kommt doch einmal zu einem Abend, ihr werdet sehen, es zahlt sich aus!) Gesichter im Herbst begrüßen zu dürfen!
Dr. Ursula Schmalzl und Team
Bericht von der Tagung für Ehrenamtliche

Am 8. und 9. 10. 2010 fand in St. Virgil zum ersten Mal die Tagung FREI- WILLIG statt, die nach dem Vorbild des PGR-Treffens in Maria Zell konzipiert wurde. Die Erzdiözese Salzburg wollte mit dieser Tagung einerseits für das vielfältige Engagement der Ehrenamtlichen im kirchlichen Bereich danken und andererseits einen Gesprächs -und Denkraum anbieten.
Am Anfang der Tagung standen Erfahrungsberichte aus der Praxis, einen davon durfte ich gestalten. Danach formulierte der Hauptreferent Martin Lesky vom Freiwilligen-Zentrum der Caritas Tirol am Beispiel der Sternsinger-Aktion zwölf für das Ehrenamt förderliche Faktoren.
Die ersten 3 lauten:
- Eingebunden sein in eine größere Idee. Dazugehören. Gebraucht werden.
- In eine neue Rolle schlüpfen.
- Eine sinnstiftende Aufgabe haben.
Der Tag wurde abgerundet durch ein gemeinsames Abendessen und einer sehr stimmigen Wortgottes-Feier. Der nächste Tag begann mit Workshops zu verschiedenen Themen, in denen es dann auch möglich war, sich im kleineren Rahmen auszutauschen. Den Abschluss bildete ein hochinteressantes Referat der Kirchenrechts-Professorin an der Universität Regensburg, Dr. Sabine Demel, in dem sie die kirchenrechtliche Stellung der Ehrenamtlichen erläuterte. Unter anderem erläuterte sie uns auch die Rechte, die jedem Gläubigen zustehen, wie das Recht
1. den geistlichen Hirten Anliegen und Wünsche zu eröffnen,
2. die Meinung über das Wohl der Kirche mitzuteilen,
3. geistliche Hilfen in Wort und Sakrament zu empfangen,
4. auf apostolische Tätigkeit....
Sie beschrieb die Tätigkeit der Haupt- und Ehrenamtlichen als elliptisches Wechselspiel. Jede ehren- und hauptamtliche Tätigkeit, jedes Amt und jeder Dienst sei Ausdruck der Kirche als Volk Gottes. Damit werde bezeugt und gelebt, dass zur Kirche Laien ebenso unabdingbar gehören wie Kleriker, ganz unabhän- gig davon, ob sie Männer oder Frauen sind, ob sie einen Dienst innehaben oder ein Amt ausüben. Die einen können die anderen nicht ersetzen oder überflüssig machen. Entscheidend sei vielmehr, dass sie miteinander die Sendung der Kirche wahrnehmen und nicht in ein Neben- oder Gegenein- ander oder gar in eine Über- und Unterordnung geraten.
Insgesamt waren es bereichernde Tage, an denen 250 ehrenamtlich Tätige aus der gesamten Erzdiözese Salzburg teilnahmen. Für die Pfarre Bergheim nahmen stellvertretend für die vielen bei uns ehrenamtlich tätigen Men- schen Maria Schwab, Kathi Eder und meine Person den Dank und die Anerkennung unserer Kirchenleitung entgegen.
Wir leiten diesen Dank und diese Anerkennung weiter an euch, die ihr in so vielfältiger Weise eure Zeit und eure Begabungen in den Dienst unserer Pfarre stellt und damit das Wort Gottes sichtbar macht.
Dr. Ursula Schmalzl, PGR-Obfrau
Am 26.11.2010 folgten 32 interessierte Zuhörer Prof. Roman Türk auf seiner Suche nach verborgenem Leben in der Antarktis und ließen sich von wunderschönen Bilder und eindrucksvollen Schilderungen in dieses einzigartige Gebiet entführen.
